ERBPROZENT KULTUR vergibt 77’000 Franken

In den Fördergefässen VERTRAUEN, WERTSCHÄTZUNG und WAHLVERWANDSTSCHAFTEN.

Die drei Kulturschaffenden Fiona Fontanive (Tänzerin, Tanzlehrerin), David Jegerlehner (Musiker, Komponist, Konzertveranstalter) und Marlène Pichler (bildende Künstlerin) werden mit einer WAHLVERWANDTSCHAFT gefördert. Sie erhalten je 5‘000 Franken zur Verfügung gestellt, um sich mit einem selbstgewählten Gegenüber auszutauschen. Mit dieser Wahlverwandtschaft können sie die eigene Arbeit weiterentwickeln, reflektieren, neu oder anders denken. Der Förderbeitrag kann für Honorare des Gegenübers und für Reisekosten eingesetzt werden. Nominiert für diese Förderung wurden sie von Stephanie Schmidt, Tizia Zimmermann und Elio Ricca, die im vergangenen Jahr mit einer Wahlverwandtschaft gefördert wurden, und nun ihrerseits zu Fördernden wurden.

Mit dem Grundgedanken «Go!» unterstützt die Stiftung ERBPROZENT KULTUR im Fördergefäss VERTRAUEN zwei junge Initiativen: den Generationenclub der Bühne Aarau und das Haus Gawaling mit je 6’000 Franken und vertraut damit auf die zukünftigen Aktivitäten dieser wichtigen Initiativen.

In Anerkennung ihres langjährigen Engagements und mit dem Gedanken «Weiter so!» würdigt die Stiftung fünf unterschiedliche Institutionen in verschiedenen Regionen der Schweiz und verleiht ihnen mit je 10’000 Franken WERTSCHÄTZUNG: Die Association de sauvegarde du patrimoine rural jurassien, das Lichtspiel in Bern, Ticino in Danza in Mendrisio, das Verzasca Foto Festival und das Artists-in-Residence Programm der Fundaziun Nairs.

Die Nominationen in den Fördergefässen WERTSCHÄTZUNG und VERTRAUEN waren einem Kuratorium anvertraut: Michelle Akanji (Kulturmanagerin, Zürich), Martin Handschin (Stiftungsrat ERBPROZENT KULTUR, Zürich), Carmen Stadler (Autorenfilmerin, Zürich) und Isabelle Vuong (Zukunftsforschende, Berlin/Lausanne). Sie orientierten sich an dem Jahresthema, das aus dem Austausch am 16. Forum vor einem Jahr im Berner Generationenhaus hervorgegangen ist: «Generationen-Verbindungen kultivieren».

Für den musikalischen Rahmen des Abends sorgte Elio Ricca, der ein Jahr zuvor mit einer Wahlverwandstschaft gefördert wurde.

Fotos: Mario Baronchelli 

Medienmitteilung