FORUM 19: 20. Juni 2026, Musikwerkstatt Galotti, Zürich

Bei sommerlichem Wetter hat am 20. Juni 2026 am Nachmittag das 19. Forum stattgefunden.

Bei sommerlichem Wetter hat am 20. Juni 2026 am Nachmittag das 19. Forum stattgefunden und wurden am frühen Abend in feierlichem Rahmen die Geförderten des Förderzyklus 2025/2026 gewürdigt.

FORUM 19: AUFTAKT ZUM FÖRDERZYKLUS 2026/2027

Erbversprechende, Geförderte, Mitglieder des Kuratoriums und Interessierte haben sich am Samstagnachmittag vor der Vergabefeier in der Musikwerkstatt Galotti unter der Zürcher Hardbrücke versammelt. Im Jahr 2018 hat ERBPROZENT KULTUR der damals noch jungen Initiative Galotti das Vertrauen ausgesprochen und dazu beigetragen, das Projekt ins Rollen zu bringen. Inzwischen hat sich die Musikwerkstatt etabliert und ermöglicht mit vielfältigen Angeboten Begegnungen mit der Volksmusik aus aller Welt – für Laien und für Profis. Nina Pfenninger, Präsidentin des Fördervereins Galotti, berichtete zum Auftakt des Forums von der Geschichte, der Grundhaltung und den aktuellen Aktivitäten der Musikwerkstatt. Galotti wurde aus einer einfachen, aber radikalen Überzeugung gegründet: «Musizieren soll nicht exklusiv sein. Musik gehört allen.» In unmittelbarer Nähe befindet sich das MAXIM Theater, ein seit 20 Jahren bestehender kultureller Ort gelebter Vielfalt und Offenheit; hier haben Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen Zugang zu Theater und arbeiten künstlerisch zusammen. Claudia Flütsch, Co-Gründerin des MAXIM Theaters und heute dessen künstlerische Co-Leiterin, gab im Rahmen des Forums Einblick in Geschichte und Gegenwart des Theaters, erläuterte dessen spezifische künstlerische Haltung und berichtete vom aktuellen Jahresthema. Der dritte Input am Forum wurde von Anna Butan und Perla Ciommi gestaltet. Beide sind Teil von Lucify, einem Netzwerk für migrantische Frauen in der Schweiz. Lucify wurde 2019 als ein partizipatives und interaktives Webmagazin von Frauen mit Migrationserfahrung gegründet und will eine mehrsprachige, weibliche und internationale Perspektive in die Schweizer Medienlandschaft einbringen. Heute ist das Netzwerk in verschiedenen Formaten aktiv.

Im Anschluss an die drei Inputs tauschten sich die Forumsteilnehmenden in kleineren Gruppen darüber aus, an welche Themenfelder die Stiftung mit dem nächsten Förderzyklus andocken könnte. Die daraus resultierte Vielfalt von Ideen und Anregungen wird nun dem Kuratorium anvertraut, das sich im Herbst vertieft damit auseinandersetzen und in der Folge einen Themenfokus für den kommenden Förderzyklus festlegen wird.

Leonie Rösler, Illustratorin aus Bern, hat ihre Eindrücke vom 19. Forum sowie Stimmen der Teilnehmenden zeichnerisch festgehalten.

Die Reden von Nina Pfenninger, Claudia Flütsch und Anna Butan und die Illustrationen von Leonie Rösler sind zusammen mit einem Kurzbericht unten einsehbar.

Input zur Musikwerkstatt Galotti von Nina Pfenninger

Input zum MAXIM Theater von Claudia Flütsch

Input zu Lucify von Anna Butan

Illustrationen von Leonie Rösler

Kurzbericht Forum